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Quelle: R. Scotese Prof. Dr. W. Steiner Deutsche Bearbeitung und Ergänzung L. Beckmann ©Wetterservice | Das Klima im Trias vor 235 Millionen Jahren
Klima: Das Innere des Superkontinentes Pangea war während dieser ganzen Erdgeschichtlichen Epoche extrem trocken und heiß. Die Polarregionen waren das ganze Jahr über frostfrei und warm. Zur Zeit der unteren Trias werden innerhalb des wüstenhaften Germanischen Beckens periodisch in weit verzweigten Flusssystemen und flachen Binnenseen überwiegend rote Sande und Tone der Buntsandsteinzeit abgelagert. An der Wende zum Muschelkalk gerät das Gebiet zeitweise in den Einflussbereich der TETHYS, wodurch es zu einem Faunenaustausch bzw. Einwandern neuer Arten kommt. Die obere Trias (Keuper) ist gekennzeichnet durch einen mehrfachen Wechsel zwischen Verlandung (festländische pflanzenführende Ablagerungen) und Meereseinbrüchen mit dolomitischen Schichten. Örtlich entstehen durch Eindampfung Gips- und Steinsalzgesteine. Der Nordpol liegt auf der Nordostspitze Asiens, der Südpol in der Antarktis, der Äquator läuft quer durch Nordafrika. Tektonik: Der Superkontinent PANGÄA beginnt zu zerbrechen, die TETHYS (Ur-Mittelmeer) dringt weiter nach Westen vor und bedeckt Mittel- und Südwesteuropa mit ihren Randmeeren. Eines dieser Randmeere, das Germanische Becken, füllt sich in der Buntsandsteinzeit mit dem Verwitterungsschutt der umgebenden Gebirge. In der mittleren Trias bauen Algen und Korallen mächtige Riffe auf (z.B. die heutigen Dolomiten). Am Ende der Trias dringt die TETHYS weit in benachbarte Senkungsgebiete vor. Die Sedimente der heutigen Kalkalpen, der Dolomiten und der Schwäbischen Alb sind Lagunenablagerungen dieser Randmeere, ebenso wie die in Kleinasien, dem Himalaya und Indochina. Rund um den Pazifik beginnt die Gebirgsbildung. Nordamerika trennt sich von GONDWANA ab. Starker Vulkanismus an den Bruchzonen der Kontinente.
Europakarte vor 235 Millionen Jahren
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