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Quelle: R. Scotese Prof. Dr. W. Steiner Deutsche Bearbeitung und Ergänzung L. Beckmann ©Wetterservice |
Klima in der späten Jurazeit vor 152 Millionen Jahren
Klima: Während der späten Jurazeit begann sich das Klima grundlegend zu verändern. Der Superkontinent Pangea fing an langsam auseinander zubrechen. Im Innern des Superkontinentes Pangea war es nicht mehr so trocken. Gelegentlich kam es zu verbreiteten Schneefällen und längeren Frostperioden in den Polarregionen. Das Klima war zu Beginn der Kreide ausgeglichen warmfeucht, aber nicht warm genug, um ein ausgedehntes Riffwachstum zu begünstigen. Vereisungsspuren sind bislang nicht bekannt. In der Übergangszeit zum Tertiär wird es wesentlich kühler. Tektonik: Der Großkontinent PANGÄA ist endgültig
zerbrochen. Mit der Öffnung des Südatlantiks beginnt nun auch der Zerfall von
GONDWANA. Südamerika und die Antarktis driften nach Westen, Afrika und Indien
nach Norden bzw. Nordosten. Am Ende der Kreide kollidiert Indien mit Eurasien,
wodurch es zur Auffaltung des Himalaya kommt. Durch die Kollision von Afrika mit
Europa wir die TETHYS stark eingeengt und die Faltung der alpidischen Gebirge
(Alpen, Pyrenäen, Karpaten, Kaukasus) beginnt. Gegen Ende der Unterkreide kommt
es zu einem drastischen Anstieg des Meeresspiegels, der zur größten weltweiten
Überflutung (Oberkreide-Transgression) seit dem Kambrium führt.
Europakarte vor 135 Millionen Jahren
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