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Quelle: R. Scotese Prof. Dr. W. Steiner Deutsche Bearbeitung und Ergänzung L. Beckmann ©Wetterservice |
Kontinentaldrift Gegenwärtige Kontinentaldrift
Dieses Bild zeigt die heutigen Kontinentalplatten und deren Bewegungsrichtung. Die einzelnen Platten bewegen sich mit 0,5 cm bis 6 cm Zentimeter im Jahr. Für uns Menschen mit unserer kurzen Lebenspanne, ein kaum wahrnehmbarer Vorgang. Lediglich Erdbeben und Vulkanausbrüche zeigen uns die gewaltigen Kräfte die hier am Werk sind. Das Ganze nennt man Kontinentaldrift.
Schon vor der Entdeckung der mittelozeanischen Rücken und dem Durchbruch der Theorie der Plattentektonik war die Idee aufgetaucht, dass die Kontinente in ihrer heutigen Form das Produkt von Prozessen sein müssen, die im Laufe der geologischen Zeitalter zur Vereinigung und erneuten Trennung der kontinentalen Massen geführt haben. Alfred Wegener war es, der im Jahre 1910 die verschiedenen in diese Richtung gehenden Ansätze zur Theorie der Kontinentalverschiebung zusammenfasste. Diese Theorie, die immer wieder modifiziert wurde, ermöglicht eine recht detaillierte Rekonstruktion der Erdoberfläche und ihrer Entwicklung bis etwa 200 Millionen Jahre zurück, als die Kontinente noch eine einheitliche Landmasse bildeten. Dieser "Superkontinent" Pangäa war von einem einzigen riesigen Ozean, Panthalassa genannt, umgeben; entstanden war er vor rund 250 Millionen Jahre aus der Verschmelzung der damaligen Großkontinente Gondwana und Laurasia.
©L. Beckmann 08.08.2002
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